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Nachdem das Schweizer Stimmvolk 2013 die Revision des Raumplanungsgesetzes deutlich mit rund 63 % (im Kanton Luzern über 68 %) angenommen hat, wird die Bautätigkeit heute schon stärker kontrolliert. Es ist gesetzlich verankert, dass der Boden haushälterisch genutzt und die Landschaft geschont wird. Die vom Bundesrat zu genehmigenden kantonalen Richtpläne begrenzen die Bauzonenfläche. Für den Kanton Luzern wurde der Richtplan bereits genehmigt. Ein moderates Wachstum muss weiterhin möglich sein. Nebst dem Bevölkerungswachstum spielen auch die persönlichen Wohnträume, der demografische Wandel sowie die wirtschaftliche Entwicklung eine Rolle. Deshalb braucht es eine gewisse Flexibilität und keine allzu starren Regelungen. Zudem will wohl kaum jemand die Ansiedlung von Unternehmen verhindern.
Die Annahme der überflüssigen Initiative könnte vielmehr kontraproduktiv wirken; dann nämlich, wenn sich die Bautätigkeit da konzentriert, wo es noch Bauland gibt, also in abgelegenen Gebieten. Dann hätten wir Zersiedelung pur und müssten für die Erschliessung wiederum wertvolles Land aufgeben. Und das ist wohl in niemandes Interesse. Wir bewegen uns schon heute in die richtige Richtung, deshalb NEIN zur schädlichen und unnötigen Zersiedelungsinitiative.

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Streit vorprogrammiert

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Mit dem bürgerlichen Kompromiss zur Steuergesetzrevision wird die Regierung gestärkt und die Bewohner des Kantons Luzern profitieren vom Abrücken von starren politischen Fronten. Gemeinsam wird damit der Kanton weitergebracht.

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