Generationenallianz gegen AHV-Scheinreform

 

28.08.2017 | Kein Unternehmer würde versuchen, seinen Betrieb mit Mehrausgaben zu sanieren. Die AHV-Reform versucht genau das: Sie baut die AHV mit der Giesskanne aus statt sie zu sanieren. Und das erst noch auf Pump. Gleichzeitig vermischt die Linke mit dieser Reform die Säulen und schwächt damit das Gesamtsystem. Das führt zu grossen Ungerechtigkeiten: Heutige Rentner müssen mehr bezahlen, erhalten aber nichts. Den Jungen würde ein Milliarden-Schuldenberg hinterlassen. Die Altersvorsorge 2020 ist also keine Reform, sondern sie verschärft die heutigen Probleme. Am 24. September geht es darum, diese von Mitte-Links diktierte Scheinreform abzulehnen. Erst damit wird der Weg frei für eine echte und gerechte Reform unserer Altersvorsorge. Im Kanton Luzern hat sich eine Generationenallianz konstituiert. Sie vereint Jung und Alt im Kampf gegen die ungerechte AHV-Scheinreform. Im überparteilichen Komitee, das heute seine Argumente der Öffentlichkeit präsentierte, sind zahlreiche Politiker von FDP und SVP sowie Unternehmer vertreten.

 

 

Die Altersvorsorge 2020 sei eine ungerechte Scheinreform, sagte Markus Gabriel, Unternehmer und Co-Präsident der SVP Adligenswil. Sie verrate Junge und bestrafe Rentner. Der AHV-Ausbau führt zu massiven Mehrausgaben, die nichts zur Sicherung der Altersvorsorge beitragen. Trotz der Erhöhung von Mehrwertsteuer, Lohnabzügen und dem Frauenrentenalter 65 wird die AHV nicht nachhaltig gesichert. Vielmehr wird das Geld direkt mit der Giesskanne wieder ausgegeben. Schon ab dem Jahr 2027 führt die Scheinreform unsere AHV erneut in die roten Zahlen. Und einmal mehr müssten in erster Linie die KMU und der Mittelstand die Zeche bezahlen, in Form von Lohnabzügen und einer unausweichlichen Erhöhung des Rentenalters. Die Massnahmen der Altersvorsorge 2020 wirken damit wie ein Brandbeschleuniger auf die strukturellen Probleme der Altersvorsorge.

 

Die AHV-Scheinreform verspreche den Stimmbürgern die Sicherung der AHV, sagte Trudi Bissig, Rentnerin und alt Grossstadträtin der FDP. In Tat und Wahrheit sei sie aber nur eine ungerechte Scheinreform, welche die heutigen Rentner benachteiligt und so eine Zwei-Klassen-AHV schafft. «Obwohl ein Teil der heutigen Senioren Unterstützung benötigen würde, profitieren sie nicht vom AHV-Ausbau. Demgegenüber müssen sie den Ausbau für Neurentner sogar noch mit einer höheren Mehrwertsteuer mitfinanzieren», so Bissig weiter. Zudem würden ihnen durch die Streichung des Freibetrags wichtige Anreize für die Weiterarbeit nach der Pensionierung genommen.

 

Auch die Jungen werden mit der ungerechten AHV-Reform verraten, sagte Roman Bisang, Student und Präsident der Jungfreisinnigen Kanton Luzern: «Der Generationenvertrag wird gebrochen. Die Jungen schultern die höhere Mehrwertsteuer und haben wegen den steigenden Lohnabzügen Ende Monat weniger Lohn auf dem Konto. Zudem werden sie von künftigen Reformmassnahmen infolge der demografischen Entwicklung betroffen sein und müssen zusätzlich noch für den ungedeckten Check des AHV-Ausbaus geradestehen.» Auch Frauen müssen ein Jahr länger arbeiten. Ihr grosser Beitrag an die Sanierung der AHV wird jedoch gleich wieder mit der Giesskanne ausgeschüttet, ergänzte Trudi Bissig: «Im Interesse der Geschlechter- und Generationengerechtigkeit braucht es eine echte Reform, welche die Altersvorsorge nachhaltig sichert und nicht gleich wieder Mehrausgaben tätigt.»

 

Die überparteiliche Generationenallianz vereint die bürgerlichen Gegner des ungerechten AHV-Ausbaus auf Pump. Am 24. September gelte es, die von Mitte-Links diktierte AHV-Scheinreform abzulehnen, sagte Komitee-Co-Präsident Roland Vonarburg. Erst damit werde der Weg frei für eine echte und gerechte Reform unserer Altersvorsorge.

 

(Dies ist eine Medienmitteilung der überparteilichen Luzerner Generationenallianz 2x Nein zur AHV-Scheinreform)