FDP Hildisrieden: Herbstversammlung mit Kantonsratsnomination

Die FDP.Die Liberalen Hildisrieden trafen sich zu Ihrer Herbstversammlung. Haupttraktanden waren die bevorstehende Gemeindeversammlung mit Budget 2019 und die Wahlen 2019. Fürs Budget gibt es Veränderungen aufgrund des neuen Rechnungslegungsmodells HRM 2 und für die Wahlen die Frage, ob die FDP.Die Liberalen Hildisrieden wieder für den Kantonsrat nominieren kann.

(v.l.n.r.) Gemeinderat Daniel Zwimpfer, Vizepräsident Beat Koller, Kantonsrätin und Ortsparteipräsidentin Rosy Schmid und Gemeinderat Rolf Graf

Daniel Bucher, Mitglied der Rechnungskommission, informierte über die Änderungen und speziellen Vorgaben von HRM 2 mit der Führung durch Globalbudget und Leistungsaufträge. Hildisrieden hat gesunde Gemeindefinanzen, spürt aber die Lasten, die der Kanton in den letzten Jahren zusätzlich abwälzte, stark. So muss die Gemeinde bis mit 2019 die Ergänzungsleistungen alleine berappen, was CHF 220 000 ausmacht. In der Volksschule ist ebenfalls mit steigenden Kosten zu rechnen. Nachdem die Lehrerlöhne dreistufig im 2017/2018 erhöht wurden, schlagen nun die Umsetzung der kantonalen Vorgaben des 2-Jahreskindergartens, die Umsetzung des Lehrplan 21 und die leicht steigenden Schülerzahlen zu Buche. Gemeinderat Rolf Graf informierte über die gelungene Renovation des Schulhauses und über die noch bevorstehenden Sanierungsarbeitern. Über den Bebauungsplan Dorf und die bevorstehende Ortsplanungsrevision sprach Gemeinderat Daniel Zwimpfer.

Nomination von Rosy Schmid
Vorstandsmitglied Beat Koller freute sich, der Versammlung die amtierende Kantonsrätin und Präsidentin der Ortspartei nochmals zur Nomination zu Handen der Wahlkreispartei vorzuschlagen. Er hatte nachgehört und zeigte auf, was die Ratskollegen von Rosy Schmid über sie sagen. Sie sei sehr engagiert, ihr Wort habe Gewicht und Ihre Vorstösse seinen fundiert. Nicht nur alltägliche Anliegen, nein sie fasse auch heisse Eisen an. So zum Beispiel das Postulat zur Überprüfung der Legislaturdauer oder jenes zur Prüfung der Zusammenlegung der Dienststellen Gymnasialbildung und Beruf- und Weiterbildung. Sie habe sich eine gute Reputation geschaffen, und ihr Einsatz soll zu Gunsten der Luzerner Bürger weitergehen. Die Förderung von Arbeitsplätzen, KMUs und Wohneigentum sind ihr nach wie vor sehr wichtig. Als Kantonsrätin war sie in der Aufsicht- und Kontrollkommission, leitete die parlamentarische Untersuchung der Polizeiaffäre im 2013/2014 und wechselte 2016 in die Bildungskommission EBKK. Eine kindergerechte Schule sowie eine zeitgemässe, nicht übertriebene Entwicklung haben Priorität. Auch privat setzt sich Rosy Schmid für die Bildung und Weiterbildung ein; seit Jahren ist sie Expertin von höheren Fachprüfungen. Rosy Schmid ist Vorstandsmitglied vom HEV Kanton Luzern, zuständig für Finanzen und Personelles, Ehrenpräsidentin von Sempachersee Tourismus und hat eine eigene Marketingagentur. Für die Region war sie Initiantin vom slowUp Sempachersee und in Hildisrieden ist sie Präsidentin der Strassengenossenschaft Schlüsselrain.
Mit grossem Applaus wurde der Nomination zugestimmt.

Im Anschluss an die Versammlung wurde noch mit einem Gläschen auf die Nomination angestossen.