Der Regierungsrat hat das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement (BUWD) ermächtigt, zum Entwurf des Planungsberichts über die Klima- und Energiepolitik 2026 des Kantons Luzern (Planungsbericht Klima und Energie 2026) ein Vernehmlassungsverfahren durchzuführen.
Der Planungsbericht Klima und Energie aus dem Jahr 2021 bildet die umfassende und anerkannte Grundlage für die künftige Klima- und Energiepolitik des Kantons Luzern. Mit dem vorliegenden Planungsbericht Klima und Energie 2026 kommt der Regierungsrat dem Auftrag nach, die Massnahmenplanung regelmässig zu aktualisieren und dem Kantonsrat alle fünf Jahre einen Planungsbericht über die Klima- und Energiepolitik vorzulegen. Mit dem Planungsbericht 2026 wird Bericht erstattet über die Umsetzung und Wirkung der Massnahmen des Planungsberichts 2021. Der Bericht fokussiert sodann auf die Kernkapitel Klimaanpassung, Klimaschutz und Energieversorgung sowie Querschnittsmassnahmen. Vor dem Hintergrund des rasch voranschreitenden Klimawandels bleibt der Handlungsdruck in allen drei Bereichen hoch. Entsprechend wird mit dem Planungsbericht 2026 ein verstärkter Massnahmenkatalog für die kommende Berichtsperiode 2027–2031 vorgeschlagen.
Die FDP.Die Liberalen Luzern unterstützt die strategische Ausrichtung der kantonalen Klima- und Energiepolitik mit den Zielen Netto-Null bis 2050, sichere Energieversorgung und wirksame Klimaanpassung.
Aus liberaler Sicht sollen diese Ziele jedoch vor allem mit Innovation, technologischen Lösungen und marktwirtschaftlichen Instrumenten erreicht werden. Zusätzliche Vorschriften sollen nur eingesetzt werden, wenn ein klarer Handlungsbedarf besteht.
Die FDP fordert mehr Transparenz über die Wirkung der Massnahmen, damit ersichtlich wird, wie gross ihr Beitrag zur Zielerreichung ist. Gleichzeitig sollen neue Massnahmen administrativ schlank und technologieoffen umgesetzt werden, ohne zusätzliche Bürokratie für Bevölkerung, KMU und Wirtschaft.
Wichtig sind aus Sicht der FDP insbesondere Investitionen in eine stabile Energieversorgung, etwa durch Batteriespeicher und innovative Stromlösungen. Zudem sollen Holznutzung und Wertschöpfung in der Waldwirtschaft gestärkt sowie Klimamassnahmen kostenbewusst priorisiert werden.