Wirksamer Klimaschutz braucht konkrete und umsetzbare Lösungen.
Es ist wieder einmal soweit. Ein grosses Ereignis, diesmal die wochenlange Trockenheit, ist eingetreten. Die Medien berichten täglich. Die Grünen sehen ihr Kernthema im Aufwind und verlangen, dass sofort und viel effektiver reagiert werde, mit Verboten, mit Forderungen.
Was aber bringt jetzt ein neues Staatsekretariat für Klima? Dass eine weitere Dienststelle mit anderen um Stellungnahmen ringt? Dass diejenigen, welche für das Klima in Isolationen und Solaranlagen investieren wollen, noch länger auf ihre Bewilligungen warten müssen?
Im Kanton Luzern sind die politischen Weichen zur Bewältigung der Trockenheit bereits gestellt. Eine Wasserstrategie existiert. Ein Klimabericht ist in Umsetzung. Dort sind Kühlungen und Schattenspender aufgeführt. Ein Klimafonds besteht, kann aber aus praktischen Gründen nicht voll umgesetzt werden.
Die Bevölkerung kann Vertrauen in die Beschlüsse haben. Aktuell besteht Handlungsbedarf vor allem bei ausserordentlich Betroffenen, beispielsweise einzelnen Landwirten, bei Wassermangel, weil die Wasserstrategie noch nicht überall greifen konnte. Dazu braucht es aber keine neuen Regeln.
Die Forderungen der Grünen mögen gut tönen, sie sind aber nicht umsetzbar. Sie wollen die eigenen und die international verursachten Klimafolgen bis 2040 auf 0 reduzieren und die Konsequenzen sozial gerecht verteilen. Das braucht viel Geld. Dieses fehlt aber, weil das Programm der Grünen die Wirtschaft erstickt und dem Staat somit die nötigen Steuereinnahmen fehlen.
Solche Forderungen empfinde ich nicht als sehr vertrauenswürdig, vor allem bieten sie keine Sicherheit. Dann ziehe ich die bereits eingeleiteten Schritte von Bund, Kanton und Gemeinden beim Klimaschutz und bei der Anpassung an den Klimawandel vor.